SPD Straelen verschiebt die Planung ihrer Veranstaltungen

Bereits im zweiten Jahr in Folge kann die Straelener SPD ihre geplanten Veranstaltungen für Mitglieder und die Bürgerschaft nicht anbieten. Zwar wurde im Dezember mit der Robinie noch der „Baum des Jahres 2020“ gepflanzt und damit die Route der Jahresbäume an der Straße „Am Reitplatz“ in Auwel-Holt um einen weiteren Baum ergänzt, allerdings lief auch das nicht wie üblich ab.

Traditionell findet der Baumpflanztag der SPD am Samstag des Weihnachtsmarktes statt, so dass die Teilnehmer nach der Pflanzaktion einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt machen konnten und gemeinsam Grünkohl oder Reibekuchen aßen. Da der Weihnachtsmarkt auch nicht stattfand, war das ein trauriger Samstag für die SPD.

Ebenso erging es dem Festlichen Jahresausklang, der mit Festvortrag, Ehrungen und Imbiss im Saal des Restaurants „Zum Siegburger“ stattfinden sollte. Vorsitzender Joachim Meyer stellt heute fest: „Leider geht es in diesem Jahr unverändert so weiter. Weder im Saal noch im Freien waren und sind Zusammenkünfte mit einer größeren Gruppe möglich“.

Ausgefallen ist Ende Januar auch der jährliche Rundgang zu den Stolpersteinen am Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus. „Gerade diese Veranstaltung hatte immer einen guten Zuspruch“ stellt Meyer fest. Ebenso wenig konnte der jährliche SPD-Stand zu Ostern an der Kreuzrinne im Straelener Stadtkern stattfinden.

Schon im letzten Jahr wurde die geplante Fahrt des SPD-Ortvereins mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Kleve auf das Jahr 2021 verschoben. Joachim Meyer: „Wir wollen eine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Kreisstadt machen, um zu testen, mit welchem Aufwand und welchen Kosten der Besuch in Kleve verbunden ist“.

Zu den Zielen der Straelener SPD gehöre, zum Kreisbewusstsein im Kreis Kleve beizutragen. Gerade die Kreistagswahl im letzten Jahr habe die Notwendigkeit noch einmal verdeutlicht, über die Stadtgrenzen hinaus zu denken.

In der jüngsten Vorstandssitzung mussten die Straelener Sozialdemokraten zu ihrem Leidwesen feststellen, dass die augenblicklichen Entwicklungen keinen Raum für gesicherte Planungen im Jahr 2021 geben. Über die jährliche Sommeraktion in den Ferien bis zu allem Weiteren im laufenden Jahr wollen sie deshalb in einer späteren Sitzung beraten. „Wir hoffen auf bessere Zeiten“ sagt Joachim Meyer.