Fachkräfte fördern und vermitteln

Veröffentlicht am 09.09.2015 in Kommunalpolitik

SPD-Landratskandidat Jürgen Franken, Karl-Heinz Löhr und Sebastian Löhr

SPD-Landratskandidat Jürgen Franken besucht die Unternehmensgruppe der Familie Löhr

Karl-Heinz Löhr ist ein vielseitig interessierter Mann - das merkt man sofort, wenn man mit ihm ins Gespräch kommt. So geschehen mit SPD-Landratskandidat Jürgen Franken, der sich die Unternehmen in Kleve anschaute.

So sind es mittlerweile vier Unternehmensbereiche, für die Karl-Heinz Löhr und sein Sohn Sebastian sich verantwortlich zeichnen.

Zum einen die profil Personalservice GmbH, die für die Personalvermittlung und -dienstleistung zuständig ist. Seit 2008 in Kleve ansässig hat sie 458 Mitarbeiter, die in circa 45 Kundenbetrieben tätig sind. Neben Kleve hat die GmbH noch Niederlassungen in Bocholt, Wesel und Kempen. Hinzu kommt seit 2009 die tiebra-arbeit GmbH. Sie ergänzt die profil Personalservice GmbH mit weiteren 28 Mitarbeitern.

Für Metallverarbeitung und Zerspanung ist die profil Engineering mit 11 Mitarbeitern zuständig. In diesem Unternehmenszweig werden Dreh- und Frästeile für Unternehmungen in Kreis Kleve produziert. Weiterhin werden für bestimmte Kundenbetriebe schweißtechnische Baugruppen hergestellt. 

Das jüngste Unternehmen scheint das am wenigsten passende zu sein:
Das café Zeit in der Klever Innenstadt. „Durch die Vielschichtigkeit der Unternehmungen ergeben sich gute Synergieeffekte im Kundenkreis. Bei Bedarf sind wir in der Lage, unseren Kunden benötigtes Personal zu stellen oder zu vermitteln, darüber hinaus beliefern wir sie im Engineering-Bereich mit Produkten der Metallbe- und verarbeitung und runden den Tisch beim Meeting mit kulinarischen Köstlichkeiten aus unserem Café ab", so Geschäftsführer Löhr.

„Eigentlich haftet den Personalservice-Unternehmen ja immer das Makel der Zeitarbeit an. Jedoch vergisst man dabei oft, dass viele Arbeitnehmer durch diese Vermittlung oft einen langfristigen Arbeitsplatz durch eine Übernahme im Kundenbetrieb erhalten. So wie unser Beispiel zeigt, werden hier jährlich ca. 20 bis 30 Prozent der Mitarbeiter von Kundenbetrieben übernommen, erzählt Jürgen Franken von den Erfahrungen des Besuches. „Auch zahlen wir schon seit dem 1. Januar 2014 auf jeden Fall Löhne über dem Mindestlohn. Durch die Einführung des Mindestlohnes haben wir keine Nachteile. Viele unserer Mitarbeiter werden unter dem Schlagwort `equal pay´ entlohnt, was übersetzt ´gleicher Lohn für gleiche Arbeit` bedeutet. Hier arbeiten wir mit Unternehmungen zusammen, die sehr darauf achten, dass unsere Mitarbeiter für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn erhalten. In einem Unternehmen wacht außerdem der Betriebsrat über die gesamten vertraglichen und abwicklungstechnischen Geschehnisse. Durch die Einführung des Mindestlohnes konnten wir mit unserer Entgeltpolitik trumpfen“,  so Geschäftsführer Löhr.   

Außerdem betätigt sich besonders die Personalsparte der Unternehmensgruppe an Projekten der Europäischen Union und des Landes NRW. Karl-Heinz Löhr dazu: „Hier haben wir durch konzeptionelle Entwicklungen an einem Projekt teilgenommen, welche die Aus- und Weiterbildung zu Fachkräften zum Ziel hatte."

Und auch eine Bewerbung für das Nachfolgeprojekt "Fachkräfte.NRW" wird angestrebt. Hier sollen mit neuartigen Beratungsangeboten Fachkräfte gesichert sowie Weiterbildungs- und Innovationsaktivitäten von Unternehmen und Beschäftigten  gefördert werden. „Das ist angesichts der größer werdenden Fachkräftelücke ein tolles Vorhaben. Zumal wenn man auch an die zu uns kommenden, oft hoch qualifizierten Flüchtlinge denkt, die wir in vielen Berufsgruppen in Deutschland dringend brauchen", bilanziert Franken.

 
 

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